Die Rolle der Erzieher

Damit das Kind Eigenaktivität entfalten kann, muss sich der/die ErzieherIn zurückhalten und nicht dirigieren. Der Pädagoge nimmt seine Rolle als Begleiter des Kindes ein damit das Kind seinen Weg erkennen, seine Ziele angehen und sein Handeln selbstständig gestalten kann. Durch unser Zurücktreten geben wir dem Kind einen Freiraum, in dem es ausprobieren und experimentieren, eigene Erfahrungen sammeln und auch Fehler machen kann. Gleichzeitig stehen wir den Kindern in Situationen, in denen es Unterstützung braucht, bei.

Ein gutes Selbstwertgefühl ist das größte Kapital, das ein Kind mit ins Leben nehmen kann. Wir nützen jede Gelegenheit, um durch Ermutigung das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und wachsen zu lassen. Jedes Kind ist so, wie es ist, gut. Es soll sich in jeder Situation angenommen und geliebt fühlen. Zusammen entdecken und betonen wir die Stärken jedes einzelnen Kindes.

Die ErzieherInnen sollen den Kindergartenalltag im Rahmen dieses Konzeptes eigenverantwortlich ausgestalten. Das Konzept lässt deshalb bewusst viele Detailfragen offen, um diesen Gestaltungsspielraum nicht zu sehr einzuengen. Daher sind an einigen Stellen nur Beispiele genannt, um die pädagogische Richtung und Intention anzugeben; die Aufgabe der Erzieher ist dann die Vervollständigung im Sinne des Konzeptes.